GEWOHNHEITEN
Ist dir oft langweilig, da du nicht weisst, was du machen sollst und greifst du dann nach deinem Handy?
Dabei können Gewohnheiten helfen. Gewohnheiten sind kleine, regelmässige Aufgaben oder Handlungen, die durch ständiges Praktizieren eine grosse Wirkung haben. Um einen Ein gut gebauten Körper oder gute Noten zu erreichen, helfen dir Gewohnheiten. Hier erfährst du, wie man Gewohnheiten entwickelt und wie man sie beibehält.
Schlechte vs. gute Gewohnheiten
Schlechte Gewohnheiten
Handynutzung vor dem Schlafen
Kaffee direkt nach dem Aufstehen
Schlafen nach der Schule
VS.
Gute Gewohnheiten
Vor dem Schlafen lesen
Nach dem Aufstehen einen kurzen Spaziergang
20 Minuten Bewegung pro Tag
Wie baut man Gewohnheiten auf?
Gehe folgende Schritte durch, um Gewohnheiten optimal aufzubauen:
1. Identifiziere deine schlechten Gewohnheiten
Gehe deinen typischen Alltag durch und finde die Dinge, die du immer wieder machst und die deinem Körper auf lange Sicht nicht gut tun. Versuche, diese zu minimieren, um sie mit der Zeit zu eliminieren.
2. Klare und spezifische Ziele
Nachdem du die schlechten Gewohnheiten eliminiert hast, ist es Zeit, um gute Gewohnheiten aufzubauen. Gewohnheiten brauchen eine klare Richtung. Sage nicht einfach: „Ich möchte gesünder leben“, sondern setze dir spezifische und messbare Ziele.
Zum Beispiel: „Ich werde jeden Abend vor dem Schlafen 10 Minuten meditieren, damit ich besser schlafen kann“
3. Schrittweise
Fokussiere dich zu Beginn auf eine bis zwei Gewohnheiten, um sie stabil und richtig aufzubauen. Mit der Zeit kannst du dir dann weitere gute Gewohnheiten aneignen. Fang mit einer Gewohnheit an und steigere dich langsam. Wenn du klein anfängst und dich dann steigerst, wird es einfacher für dich
sein, dranzubleiben.
4. Trigger
Ein Trigger ist der Startpunkt einer Aktion. Er soll dich an etwas erinnern, in diesem Fall an deine Gewohnheit.
Zum Beispiel könnte das Zähneputzen ein Trigger sein, der dich daran erinnert, den Schulstoff für morgen noch einmal durchzugehen (Priming).
Setze dir selbst solche Trigger, die den Startpunkt deiner Gewohnheit einleiten.
5. Feste Zeiten
Plane deine Gewohnheiten am besten zu festen Zeiten ein. Integriere sie in deinen Alltag, damit du weisst, wann du sie ausführen sollst.
6. Habit Tracker
Um an der Sache zu bleiben und dich zu belohnen, sind Habit Tracker sehr hilfreich. Wie der Name schon sagt, soll der Habit Tracker dir dabei helfen deine Gewohnheiten zu beobachten. Sobald du eine Gewohnheit absolviert hast, kannst du sie abhaken. Das motiviert dich und hilft dir, eine Übersicht über deine Gewohnheiten zu schaffen. Einen Habit Tracker kann man ganz einfach selbst erstellen oder eine App herunterladen. Meine Empfehlung: „Onrise“
7. Bleib dran
Nur wenn du dranbleibst, helfen dir Gewohnheiten, ein besseres Leben aufzubauen. Es braucht am Anfang viel Zeit, eine neue Gewohnheit aufzubauen. Bleib also dran, auch wenn es mal hart ist und du keine Lust mehr hast. Denk daran…
„Consistency is the key“
