BILDSCHIRMLIMITS
Verbringst du oft eine lange Zeit auf den sozialen Medien oder bei deinem Lieblingsspiel auf deinem Handy?
Dann bist du hier genau richtig. Auf dieser Seite erfährst du alles über Bildschirmlimits.
Bildschirmlimits sind ein starkes Mittel, um vom ewigen Scrollen auf den sozialen Medien wegzukommen. Sie blockieren die Apps, nachdem eine gewisse Zeit mit ihnen verbracht wurde.
Warum sind Bildschirmlimits wichtig?

Gesundheit
Eine geringere Bildschirmzeit kann dir einige gesundheitliche Vorteile bringen, wie weniger Augenbelastung, bessere Schlafqualität und weniger Kopfschmerzen.

Soziale Beziehungen
Damit ist nicht das Kommunizieren auf den sozialen Medien gemeint, sondern die soziale Interaktion im „Offline“-Leben. Die Limits geben dir Platz für echte soziale Interaktionen.

Produktivität
Die Zeit, welche du durch die Bildschirmlimits sparst, kannst du in produktive Aktivitäten investieren.
Anwendung
Insgesamt gibt es zwei Möglichkeiten, Limits für Apps zu erstellen. Die Bildschirmlimit-Einstellungen auf deinem Handy oder die Verknüpfung der Bildschirmzeit mit Apps, welche diese kontrollieren.
Bildschirmlimit von den Einstellungen
In den Einstellungen der meisten Smartphones heutzutage findet man einen Bereich Bildschirmzeit. Dort findet man zum einen die tägliche und wöchentliche Bildschirmzeit und einige verschiedene weitere Einstellungen bezüglich der Bildschirmzeit. Bei diesen findet man die App Limits. Dort kann man für jede App einzeln bestimmen, wie viel Zeit man auf dieser App pro Tag maximal verbringen möchte.
Nimm dir Zeit und schaue noch einmal nach, welche Apps am meisten Zeit beanspruchen und plane so deine App Limits. Du kannst auch einige Apps zusammennehmen, um so ein Limit zu setzen, welches für beide zählt.
Wichtiger Tipp:
Die Bildschirmlimits bringen dir nichts, wenn du sie einfach ignorierst. Viele Menschen haben Bildschirmlimits, die sie einfach nach abgelaufener Zeit wegdrücken und auf der App weiter konsumieren. Das bringt absolut nicht!
Deshalb rate ich dir, dein Bildschirmlimit mit einem Code zu schützen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, musst du diesen Code eingeben, um mehr Zeit zu bekommen. Aber es bringt nichts, wenn du den Code selbst kennst. Bitte daher ein Familienmitglied, wie deinen Bruder oder deine Mutter, den Code für dich festzulegen.
Wenn du dann mehr Zeit benötigst, musst du zu ihnen gehen, damit sie den Code eingeben.
Bildschirmlimit Apps
Die Bildschirmlimit-Apps funktionieren meistens nach dem gleichen Prinzip wie die Bildschirmlimits in den Einstellungen. Sie blockieren die App. Hier findest du einige Empfehlungen von mir:
BePresent
Hauptfunktion: BePresent blockiert eine App deiner Wahl. Zu Beginn kannst du auswählen, wie oft du die App pro Tag maximal öffnen möchtest und wie lang die App geöffnet bleibt. Die App bleibt also die ganze Zeit blockiert, bis du sie aktivierst und somit einen Zugang nutzt.
Nebenfunktion: Es ist zudem möglich, auf der App sogenannte „Blocking Sessions“ zu aktivieren. Dabei werden alle Apps und Benachrichtigen für die gewählte Zeitspanne blockiert.
Beispiel: Instagram – Fünf Zugänge pro Tag von jeweils 5 Minuten
Vorteile:
- Bewusster Verbrauch, da du nur eine begrenzte Anzahl hast
- Schutz vor unbewusstem Konsum
- Streak-Funktion, zur Motivation
- Benachrichtungen, die dich immer informieren, wie viel Bildschirmzeit du schon hast
Nachteile:
- In der Gratis-Version, kann man nur eine App blockieren.
One Sec
Hauptfunktion: Wenn du eine App öffnen möchtest, die du mit One Sec verknüpft hast, gibt es zuerst eine kurze Atemübung. Diese hilft dir, darüber nachzudenken, warum du die App gerade öffnen möchtest. Nach der Übung siehst du ausserdem, wie oft du die App in den letzten 24 Stunden geöffnet hast.
Vorteile:
- Schutz vor unbewusstem Konsum
- Übersicht über den Konsum dieser App
Nachteile:
- Das Einrichten der App ist etwas aufwändig
- Mit der Gratis-Version, kann man nur eine App verknüpfen
